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Adventskalender der wilden Rumänienfreunde 2005: 16.12.

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Bukarest - Paris des Ostens

Bukarest

Bukarest kann als eine bizarre und romantische Stadt bezeichnet werden. Der Zauber und das Paradoxe entstehen aus dem tastbaren Schatten der Vergangenheit und aus einer Gegenwart, die sich oft in einer schockierenden Dynamik befindet. Die Hauptstadt Rumäniens liegt nur 60 Kilometer von der Donau entfernt. Bis zu den Karpaten beträgt die Entfernung 125 km und 260 km trennen die Stadt von der Küste des Schwarzen Meeres. Es scheint so, dass die Stadt ursprünglich Cetatea Dâmbovitei hieß, bis sie zum ersten mal den aktuellen Namen am 20. September 1459 von Fürst Vlad Ţepeş erhielt, der neben seinem offiziellen Hof in Târgovişte hier einen zweiten Hof besaß.

Bukarest

Heute kann der Tourist immer noch die Ruinen dieses Hofes sehen, so wie sie seit Jahrhunderten erhalten geblieben sind, mit unterirdischen Kammern, kräftigen Gewölben aus Stein in einem mittelalterlichen Schatten, an den sich die Namen einiger bedeutenden Herrscher der rumänischen Geschichte anknüpfen lassen. Gleich nebenan befindet sich die Kirche, welche im 16. Jahrhundert von dem Herrscher Mircea Ciobanul errichtet wurde. Sie ist der älteste Bau, der den Bukarestern erhalten geblieben ist. An dieser Stelle ist es für den Besucher wichtig zu erfahren, dass er sich in einer Stadt befindet, über die Mateiu Caragiale, einer der berühmtesten rumänischen Schriftstellern, geschrieben hat, dass man sich hier an den Pforten des Orient befindet.
Bukarest Die Stadt hat schon immer das Interesse des Reisenden geweckt, sei es durch ihre grüne Landschaft oder durch die vielen malerischen Bauten und den Menschen, deren Wesen von gleicher malerischer Art waren. So machte sich dieses auch später durch eine Atmosphäre voller Eleganz und Überschwänglichkeit bemerkbar, infolgedessen die Bezeichnung "Kleines Paris" geboren wurde. Heute sind unter den über 8.000 Bukarester Straßen immer noch einige zu finden, die an das Bild des früheren Bukarest erinnern. An das Bukarest, welches in fast konzentrischen Kreisen um das Gebiet des so genannten "Cáii Mosilor" aufgebaut wurde und das als administrativen Mittelpunkt, die Pfarrgemeinden hatte.

Die großen Boulevards wurden nach dem Pariser Model des 19. Jahrhunderts auf der Nord-Süd Achse der Stadt geteilt.

Das heutige Bukarest beeindruckt mit seinen Gegensätzen, mit ultramodernen Bauten - wie dem riesigen Koloss des Parlamentes, den Gebäudekomplexen einiger Banken und  Hotels oder den Villenvierteln - mit denen das Bild einer Stadt neu definiert wird, einer Metropole, die versucht mit dem Westen Schritt zu halten.

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Weitere Infos, Fotos und Details über Rumänien gibt's beim Karpatenwilli und beim Rennkuckuck.
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