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Mein Vorschlag, lassen sie sich für die Wanderung durch die Bahnschlucht mit dem Auto (Weg kein Problem) nach Marghitas bringen, und wandern Sie von dort aus über Comarnic in Richtung Valiug-Franzdorf. Wer morgens gegen 10:00 Uhr losläuft, wird mit Pausen und einem kurzen Besuch in Comarnic gegen 17:00 Uhr auf dem Weg vom Franzdorfer See nach Villa Klaus ankommen. Haben Sie noch Fragen, Tipps; Fotos oder Informationen über die Bahntrecke? Schreiben Sie mir: Gerd Ballas. Zum Schluß noch ein Foto der alten Bahnstrecke von Anina nach Oravita in der Garlichterschlucht.
Die Comarnic Höhle ist etwas bis 6km für den Besucher begehbar. Es lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall, aber bringen Sie sich Zeit mit.
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Ein alter Stahlnagel, damit wurden die Schienen auf dem Balken befestigt. Wer sich umschaut findet sicher einen dieser Nägel. Und schon geht es dem Ende unserer Wanderung zu, der Höhle Comarnic. Eine sehr schöne und auch noch aktive Höhle. Sie ist verschlossen, von Mai bis Oktober sind Führungen möglich, vorher aber hier zu den Öffnungszeiten nachfragen.
Tunnel und Schluchten, wer weiss wie lange diese noch begehbar sind. Viele Steinbrüche werden in wenigen Jahrzehnten das Wandern vielleicht unmöglich machen.
Zwischen wunderschönen Sinterterrassen fotografiert Karpatenwilli versteinerte Baumstümpfe.
Leider zieht es hierher auch Gauner, welche die alte Bärenschädel entwenden und damit Geld machen.
In einer dieser Höhlen finden sich alte Urbärenknochen, ca. 10.000 Jahre alt.
Bäume wachsen nun direkt auf dem Weg oder Felsen versperren diesen. Es befinden sich direkt neben der Strecke sehr schöne Höhlen, einige sind noch nicht komplett erforscht.
Weiter geht es auf der Strecke, teils über ebene Wege, durch Tunnels oder an zusammengestürzten Schluchten vorbei.
Auch nach 110 Jahren ist der Stahl aus Resita sehr gut erhalten. Wer nicht darüber balancieren will, kann den Bach auch unten überqueren.
Sehr beeindruckend, das 110 Jahre alte Viadukt, ca. 40 lang und 15m hoch. Für nichtschwindelfreie Wanderer eine Mutprobe.
Das Wasser im Tunnel kommt durch eine später entstandene Felsenquelle. Atemberaubende Schönheit direkt neben der Bahn. Und schon haben wir die Kreuzung erreicht, wo Buhui und Caras zusammen fliesen, der Ort wird Mediureca genannt und hier gab es eine kleine Bahnstation mit der Möglichkeit den Zug oder die Wagons zu reparieren.
Karpatenwilli bei seiner liebsten Beschäftigung, Höhlen erforschen. Danach wird die Strecke immer wilder, ein Tunnel steht schon unter Wasser und muss überklettert werden. Hier sind wegen Rutschgefahr gute Wanderschuhe Pflicht!
Noch an den Wänden erkennbar wie hoch das gestaute Wasser stand. Rechtes Foto, ein kleiner Höhlensee
Die Tunnel sind besonders schön. Mittleres Foto, teilweise erinnert die Strecke schon an einen Urwald. Nun befinden sich zwei Höhleneingänge auf der linken Seite. Dort wurde in der Höhle Wasser gestaut, damit die Dampfloks dieses als Kühlwasser nutzen konnten.
Weiter geht es neben dem Buhui, bis dieser dann überquert werden muss. Die alte kleine Eisenbrücke wurde demontiert und verschrottet. Besonders im Frühjahr hat der Fluß hier hohes Wasser, da müssen die Wanderschuhe zum Durchwaten ausgezogen werden. Einige sehr schöne Tunnel sind noch durchgehbar, andere stehen schon unter Wasser.
Einige schöne Formationen sind hier zu sehen. Taschenlampe nicht vergessen!
Der Einstieg beginnt in die Buhuischlucht. Auf dem schmalen Weg sind es ungefähr 20 Minuten bis zur ersten Höhle. Fast könnte man an dem Eingang vorbeilaufen. Aber es lohnt sich hinein zugehen, wenn sie auch nicht sehr groß ist.
Das erste Foto(unten) zeigt eine alte Waldbahn bei Steierdorf-Anina im Jahre 1923. So muss auch unsere Waldbahn nach Sekul ausgesehen haben. Start unserer Wanderung beginnt bei Marghitas, einem früheren Hotelbunker, welcher seit 5 Jahren renoviert wird. Der Weg verläuft direkt auf der Bahnstrecke, diese hier noch nicht erkennbar ist.
Vor etwa 110 Jahren wurde zum Zweck der Kohlenbeförderung eine Waldbahn von Anina nach Sekul (Resita) gebaut. Die Kohlen wurden für das Hüttenwerk benötigt, eines der modernsten in der damaligen Zeit. Der Bau erwies sich als äußerst kompliziert und aufwändig, auch da die Caras-Schlucht sehr unzugänglich war und heute auch noch ist. Bis in die 60er fuhr die Schmalspurbahn täglich. Dann 1965, als Lastkraftwagen die Kohle billiger und schneller transportierten, wurde die Strecke stillgelegt. Wie lange der Bau tatsächlich dauerte konnte ich nicht mehr in Erfahrung bringen, wohl aber, dass italienische Gastarbeiter dafür beschäftigt wurden. Die Strecke verlief von Anina entlang des Buhui in die Schlucht (Valea Buhuiului). Bei Mediureca stieß sie auf die Caras, dort steht heute noch eine Eisenbrücke. Von dort aus ging sie an der Höhle Comarnic vorbei, weiter bis nach Secu (Sekul). Nach dem Exodus wurden die Schienen demontiert und eingeschmolzen. Selten findet sich dort noch ein verrosteter Nagel mit dem die Gleise auf den Holzbalken befestig waren. Heute, nachdem 56 Jahre kein Zug mehr dort fuhr, nimmt sich die Natur wieder zurück was vor vielen Jahren mit schwerer Arbeit vollbracht wurde. In wenigen Jahrzehnten wird von der alten Bahnstrecke fast nichts mehr zu sehen sein.
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Eine Fotoreportage über die alte Bahnstrecke von Sekul (Resita) nach Anina
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