[http://www.lmsoft.com/] ENTE GUT, ALLES GUT!!
Vor dem Tranchieren die Ente ca. 5 - 10 Minuten ruhen lassen, damit sich der Saft verteilt. Danach kann man das Kraut auf einer Platte herrichten (das Fett vorher ausdrücken) und tranchierte Ente darauf anrichten. Dazu passen Kartoffelklösse - laßt es euch schmecken!!
In der Zwischenzeit das Sößlein kreieren: dazu Innereien mit den Flügeln in Öl (oder Entenflomen) anbraten, das geputzte und gehackte Suppengrün hinzugeben, mit dem Weißwein ablöschen, Geflügelfonds und Rest Geflügelbrühe hinzugeben und mind. 1 1/2 Stunden ohne Deckel köcheln. Wer will, kann auch eine Würfel Bratensaft o.ä. hinzugeben. Wenn notwendig, Flüssigkeit nachfüllen. Am Ende auf ca. 1/3 Liter reduzieren lassen, absieben, aufkochen und mit Salz, Pfeffer, Majoran, Thymian, Prise Zucker sowie Sahne abschmecken. Einen Schuß Calvados zum Verfeinern ist ideal (oder ein Schuß Cointreau). 15 Minuten vor Bratende die Ente mit eiskaltem Salzwasser einpinseln und auf beiden Seiten bei mind. 200 Grad (je nach Ofen) knusprig braun grillen. Das Kraut sollte nun ebenfalls schön gebräunt sein - am Blechrand sogar dunkel - und sich mit dem Saft und der Fett der Ente vollgesaugt haben (das ist das Geheimnis des Geschmacks!).
Backofen auf ca. 200 Grad vorheizen und das Blech mit dem Kraut auf die unterste Schiene geben. Die Ente außen leicht salzen, auf einen Grillrost legen und diesen 1 Stufe über das Blech mit dem Kraut schieben. Nach ca. 20 Minuten auf 170-180 Grad herunterschalten. Die Ente nach ca. 1 Stunde wenden.
Die bratfertige Ente innen reichlich salzen, pfeffern, mit jew. 2 Teelöffel Majoran und Thymian einreiben. Mit einer geschälten Zwiebel und 1 Apfel füllen, Ente zubinden. Sauerkraut ausdrücken und auf ein Backblech verteilen. 1 Zwiebel hacken und darunter mischen. Wacholderbeeren im Kraut verteilen. 1 Tasse Apfelsaft sowie 1 Tasse Geflügelbrühe darüber gießen. Reichlich Kraut nehmen !!!
Wer schon einmal in Rumänien gegessen hat, weiß, dass die Speisen meist deftig und vielfältig sind. Man war nicht zimperlich und hat gerne dem einen oder anderen Nachbar in die Töpfe gespickt. So weht ein türkischer, ungarischer und sogar auch mal ein griechischer Wind durch die traditionelle Küche.
ENTE AUF SAUERKRAUT (rumänisches Rezept)
[./adventskalenderpag.html]