Mamaia 1966

......fotografische Impressionen

Fotos: Eckart Säuberlich

Diascanner und - bearbeiter: Hans - Ulrich Schwerendt

Text: Gudrun Pauksch

 

1966 - ich war gerade ein Jahr alt - erfüllten sich meine Eltern einen großen Urlaubswunsch und reisten

an die rumänische Schwarzmeerküste. Während ich von  den Großeltern liebevoll betreut wurde,

erkundeten die Eltern das ferne sozialistische Bruderland.

Zum Glück war mein Vati schon damals sehr fotobegeistert und mit seiner Exa hielt er viele Eindrücke dieser Reise fest.

 

 

Als ich ihn  vor ein paar Tagen nach den Dias fragte, genügte ein Griff und ein wohlgehüteter Schatz in Form von

96 penibel beschrifteten in  Glas gerahmten Dias kam zum Vorschein.

Hans machte sich die Mühe die Fotos zu scannen und zu bearbeiten und nun kann ich mit den

 Besuchern des Adventskalenders auf eine Zeitreise gehen.

Mit dem Flugzeug ging es im Sommer 1966 von Berlin nach Rumänien.

 

 

 

 

Mamaia, der Urlaubsort

Übernachtungsmöglichkeiten gab es im Hotel oder auf einem der zahlreichen Campingplätze.

       

 

 

Meine Eltern hatten aber schon in der Heimat ein Zimmer in diesem 4 Raum Bungalows gebucht.

Innen war es ziemlich eng und spartanisch eingerichtet und doch urig.

Essen gab es "zentral".

Meinem Vater sind besonders die süßen und kunterbunten Törtchen zum  Nachtisch in leckerer Erinnerung geblieben.

Was man sonst noch so brauchte gab es am Kiosk, wahrscheinlich den Vorläufern des heute allgegenwärtigem "Magazin Mixt"!

Und nun bummeln wir mal durch die moderne neuerbaute Touristenstadt.

Irgendwie sieht sie wohlgeordnet  und unbenutzt aus.

Jedenfalls von oben.

   

   

    

    

Natürlich wurde auch gebadet, wenn sich eine freie Stelle am Strand fand.

Meine Eltern berichten von romatischen Stränden in  Mamaia und furchtbar  überfüllten in  Eforie Nord.

Dort war das Motto:

Wenn der Bademeister pfeift, wird  gewendet.

         

        

 

Abendliche Romantik am Strand von Mamaia

Mutti hat sich hier eine Kette, ganz wuschlig und bestehend aus winzigen Schneckenhäusern gekauft.

Als kleines Mädchen habe ich das Schmuckstück  sehr bewundert .

Mit  Bussen ging es zu Erkundungen durch das  Land

           

Hafenanlagen in Constanta und die Natur werden bestaunt

 

 

am Lacul Razim

 

Immer wieder stießen meine Eltern in Constanta auf "Reste" aus der Türkenzeit.

römisches Freiluftmuseum in Constanta

 

Ein Höhepunkt war der Besuch des Zigeunermarktes in Constanta.

 

Mit dem Zug reisten meine Eltern in die Landeshauptstadt Bukarest.

 

Und zum Schluß noch 2 Schnappschüsse aus dem Bauernmuseum bei Bukarest.

 

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